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Compas – Plattform für die Zusammenarbeit

Compas ist ein computergestützter Ansatz für die Zusammenarbeit in Architektur, Ingenieurwesen, Fertigung und Bauwesen. Mit dieser Plattform ist es sehr einfach möglich, Computermodelle von einer Softwareumgebung in eine andere zu transferieren.
Johannes Herold

Aktuelle Veranstaltung: COMPAS Industry Day
27. März 2025, 13:00 bis 18:00 Uhr, ETH Höngggerberg

Berechnungen für AEFC leicht gemacht
Der Austausch von Computermodellen und zugehörigen Daten zwischen Architekten, Planern und ausführenden Unternehmen ist oftmals umständlich und zeitaufwändig, da unterschiedliche Softwareumgebungen und folglich unterschiedliche Dateiformate genutzt werden. BIM-Modelle enthalten riesige Datenmengen und sind für die Kommunikation und Ausführung häufig nicht alltagstauglich.

Die Block Research Group der ETHZ hat daher ein framework entwickelt und in eine Open Source Software implementiert, mit dem man sehr einfach Computermodelle von einer Softwareumgebung in eine andere transferieren kann.

Dabei müssen keine Modelle in verschiedene Dateiformate exportiert und wieder importiert werden, wodurch gewisse Informationen verloren gehen. Wenn man z.B. eine Geometrie als Mesh exportiert und dann wieder importiert, muss die nachfolgende Partei nachmodellieren, da nicht das Mesh sondern nur Länge, Breite, Höhe interessieren.

Der COMPAS framework dient als Transferplattform. Man könnte z.B. auch ein BIM Modell in ein FE-Modell problemlos überführen, ohne ein Netz generieren zu müssen und anschliessend könnte man direkt mit der FE-Analyse starten.

Unterdessen gibt es für COMPAS eine IFC Schnittstelle und in Zukunft wird es sogar die Möglichkeit geben, PDFs und Zeichnungen in 3D-Modelle zu überführen. Ebenso gibt es eine Schnittstelle zur Robotersteuerungssoftware Robotstudio (ABB), wodurch Roboter direkt aus einer CAD-Umgebung gesteuert werden können.

Weitere Informationen: Webseite compas